Besenreiser können auf ein Venenleiden hinweisen, da die Besenreiser mit größeren Venen in Verbindung stehen. Liegt ein Venenleiden vor, d. h. sind Venenabschnitte defekt, kann sich das gestaute Blut der Venen bis in die Besenreiser zurückstauen. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Behandlung der Besenreiser ein Venenleiden sicher auszuschließen. Besteht ein Venenleiden, muss dieses zuerst behandelt werden.

Dafür steht modernste Ultraschalltechnig in unser Praxis zur Verfügung (Alpinion E-Cube 9 Diamond, www.alpinion.de).

Behandlung der Besenreiser

Weil Besenreiser ein kosmetisches Problem sind, wird die Behandlung nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Ziel der Behandlung ist die Zerstörung der Besenreiser, damit der Körper das Gefäß abbaut.

Dies ist mittels Sklerosierungstherapie mit feinsten Nadeln, z. T. auch mit Lasertherapie möglich.

Allgemein gilt, dass während der Behandlung eine Sonnenbestrahlung der behandelten Stelle für mindestens sechs Wochen gemieden werden sollte. Daher sollte die Behandlung an unbedeckten Körperstellen in unseren Breitengraden im Winter erfolgen.

Sklerosierungstherapie mit feinsten Nadeln

Bei dieser Behandlung werden die Gefäßbäumchen an ihrer Basis angestochen und unter leichtem Druck ein Verödungsmittel in das Gefäß injiziert. Im Idealfall ist pro Gefäßbäumchen nur ein Stich notwendig. Wir führen anschließend eine Kompression der jeweiligen Stelle durch. In den folgenden Tagen verfärbt sich das Gefäß dunkelblau und wird über Wochen bis Monate abgebaut. Durch die Verfärbung des Gefäßes sind die Besenreiser evt. kurzfristig stärker sichtbar, bevor sie sich zurückbilden. In sehr seltenen Fällen geht nicht nur das Gefäßbäumchen, sondern auch das umgebende Hautgewebe zugrunde.

Lasertherapie (z. B. Intros-Laser)

Mit einem feinen Energiestrahl lassen sich nur sehr kleine Besenreiser entfernen. Bei diesem Verfahren müssen mehrere Laserpunkte pro Gefäßbäumchen verwendet werden. Die Lasertherapie ist nur eingeschränkt für tiefer liegende größere Venen geeignet.

Können die Besenreiser wiederkommen?

Ja, wenn auch nicht unbedingt an gleicher Stelle. Ursächlich für die Neigung zu Besenreisern ist eine Bindegewebsschwäche, die mit keiner Behandlung behoben werden kann. Einer erneuten Behandlung der Besenreiser, die nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten neu auftreten, steht nichts im Wege.